Bauernmuseum Selfkant
"Mensch, guck mal - eine Wannmühle!"
"Damit habe ich selber noch gearbeitet!""Papa, haben die bei Porsche früher auch Traktoren gebaut? Das wusste ich gar nicht..."
Typische Besucherreaktionen im Bauernmuseum Selfkant, in dem der Landwirt Edmund Laurs auf ca. 1400 qm Hallenfläche eine historische Gerätesammlung zusammengetragen hat, die diesseits wie jenseits der Grenze ihresgleichen sucht. Hier lässt sich in Erinnerungen schwelgen, hier ist Unbekanntes und Interessantes zu entdecken für den, der die "gute, alte Zeit" selber nicht mehr miterlebt hat.
Den Besucher erwarten rund 25 alte Traktoren verschiedener Fabrikate, eine Vielzahl der unterschiedlichsten Dreschmaschinen, Wannen und Wannmühlen, Stein und Walzenmühlen, Pflüge, Eggen, Kultivatoren und Hackmaschinen. Dazu alles, was mit Saat und Pflanzung zu tun hat, Maschinen zur Heu- und Strohgewinnung, Ochsen und Pferdegeschirre und Hunderte von Kleingeräten und Werkzeugen.
Aber auch eine komplette Dorfschmiede und das Arbeitszimmer eines Landarztes gibt es zu sehen, eine Schreinerei, eine Bauernküche, Waschmaschinen, Butterfässer, Bienenkörbe, Imkergeräte und vieles mehr...
Im "Alten Backes" auf dem Museumsvorplatz - einem Ofen, der mit sogenannten "Schanzen" (Reisigholzbündel) geheizt wird - werden an jedem ersten Sonntag im Monat während der Saison Spezialitäten nach Omas Rezept gebacken.
Auf dem kleinen Abenteuerspielplatz am Museum können Kinder ausgiebig spielen und toben.




