Logo: Heinsberger Tourist Service e.V.

Anschrift

Heinsberger Tourist-Service e.V.
D - 52525 Heinsberg

Tel.: +49 (0) 24 52 / 13 - 14 15
Fax: +49 (0) 24 52 / 13 - 14 19
E-Mail: info@hts-info.de

Sponsor

Kreissparkasse Heinsberg

Wir danken unserem Partner für die freundliche langjährige Unterstützung.

Begas Haus
Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg

BEGAS HAUS - Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg: Neueröffnung nach dreijährigem Umbau

Einmal Heinsberg - Berlin und zurück: BEGAS HAUS - eine bedeutende Künstlerdynastie wird neu entdeckt

 

Neue Räume, neue Sammlungsstücke, neues Konzept: ein Museum erfindet sich neu. Carl Joseph Begas d. Ä. (1794-1854) ist als gebürtiger Heinsberger und Begründer einer berühmten Künstlerdynastie namensgebender Mittelpunkt vom neuen BEGAS HAUS - Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg.

 

Mit anderen Augen

Die Malerpersönlichkeit Carl Joseph Begas d. Ä. vereint beide Schwerpunkte des Museums: Kunst und Regionalgeschichte. Der preußische Hofmaler ist nun die zentrale Figur der neuen Dauerausstellung. Aber auch seine zahlreichen Nachkommen werden erstmalig in den Fokus gerückt. Im BEGAS HAUS sind zwei sonst meist strikt getrennte Bedeutungsebenen verzahnt: „Kunstmuseum" und „Historisches/Archäologisches Museum" - ein überregional einzigartiges Alleinstellungsmerkmal. Hier eröffnen sich dem Publikum vielfältige Perspektiven auf die Kunst- und Mentalitätsgeschichte der behandelten Epochen.

 

Kostbare Leihgaben

Etwa 90 % der künftig ausgestellten Werke stammen aus eigenem Museumsbestand. Namhafte Museen wie die Stiftung Stadtmuseum Berlin haben zudem bereitwillig hochkarätige Leihgaben für Heinsberg bereit gestellt, um die aktuelle Präsentation auf mehrere Jahre hinaus zu ergänzen und zu bereichern. Die Alte Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin konnte als Leihgeber von rund 20 Skulpturen und Gemälden gewonnen werden. Neben weiteren Leihgaben anderer Museen wird der dem Museum als Dauerleihgabe von der Familie Begas übergebene archivalische Nachlass erschlossen. Dank der Förderung der Kulturstiftung der Länder kann die in der Familie Begas gleichsam vorgegebene historische Achse Heinsberg - Berlin erstmals in ihrer Gesamtheit und Bedeutung erlebbar gemacht werden.

 

Zahlreiche Neuerwerbungen

Die teils monumentalen Werke vermitteln eine Vorstellung von der Bedeutung der mehrere Generationen umspannenden Berliner Künstlerdynastie für die deutsche Kunst zwischen 1810 und 1914, zwischen Romantik und Wilhelminischer Kaiserzeit. Die preußische Residenzstadt war Hauptwirkungsstätte der Künstlerfamilie, nicht zuletzt dank der Förderung der Begas´ durch die preußischen Könige und deutschen Kaiser. Viele Gemälde von Begas d. Ä. und seinen Söhnen befinden sich in den Museen und Schlössern in Berlin und Potsdam; die monumentalen Skulpturen von Reinhold Begas wie das Bismarckdenkmal und der Neptunbrunnen prägen noch heute das Bild der Hauptstadt. Die bundesweit einzigartige Heinsberger Sammlung Begas wurde mit Mitteln und der Unterstützung vieler Zuwendungsgeber um zahlreiche Neuerwerbungen erweitert, darunter einige lange verloren geglaubte Hauptwerke von Begas d. Ä. wie „Die Apotheose der Tänzerin Fanny Elßler" (1832), „Heinrich IV. in Canossa" (1833) und „Die Winzerfamilie" (1850).

 

Spannende Herkunftsgeschichten

Zu Beginn der 1950er Jahre gelang es dem damaligen ehrenamtlichen Museumsleiter August Lentz in der schwierigen und finanziell beengten Phase des Wiederaufbaus den Grundstock zur heutigen Sammlung mit Werken des gebürtigen Heinsbergers und preußischen Hofmalers Carl Joseph Begas d. Ä. zu legen. Am Anfang standen u. a. ein 1954 aus dem Wiesbadener Kunsthandel erworbenes „Mädchenbildnis" von ca. 1821, das gemeinhin als Porträt der Fanny Mendelssohn gilt (im Volksmund auch die „Heinsberger Mona Lisa" genannt), und 1958 die „Lureley", das gefeierte Hauptwerk Begas' von 1835, das nur dank Lentz´ Weitsicht davor bewahrt wurde, in einer „Weinstube am Rhein" zu landen. Mit Verweis auf die angespannte finanzielle Situation des Museums - die Jahresmittel für Unterhalt, Ausstellungen und Neuerwerbungen betrugen seinerzeit 2.000 DM - erwirkte Lentz immer wieder erfolgreich Beihilfen u. a. von Stadt und Kreis Heinsberg. Mit der Ausstellung „Carl Joseph Begas (1794-1854) - Blick in die Heimat" aus Anlass des 200sten Geburtstages im Jahr 1994 wurde der Aufbau der Begas-Sammlung in Heinsberg kontinuierlich weiterverfolgt. Mehr als 20 Neuankäufe wurden seither insbesondere durch die Unterstützung der Kreissparkasse Heinsberg und ihrer 1993 gegründeten Sparkassen-Kunst-Stiftung ermöglicht.

 

Geschichte veranschaulichen

Rund um die Begas-Kunst wird Heinsberger Geschichte veranschaulicht. Die ebenfalls bedeutende Regionalgeschichtliche Sammlung des Museums wurde um teils noch nie gezeigte Exponate aus eigenem Bestand sowie herausragende Leihgaben bereichert, darunter große Teile des Kirchenschatzes der benachbarten ehemaligen Stiftskirche St. Gangolf. Ein Raum bleibt auch zukünftig für die stets erfolgreichen Wechselausstellungen des Museums reserviert. In absehbarer Zeit wird auch die bedeutende ur- und frühgeschichtliche Sammlung wieder Einzug ins Museum halten und im Rahmen von Führungen zugänglich sein.

 

Einsatz moderner Medien

Das BEGAS HAUS setzt bei der Neupräsentation seiner Sammlungen bewusst auf neue digitale Medien. Der Besucher kann alle Themenbereiche mittels modernster Informationsvermittlung in Form von Info-Terminals, Hörstationen und audiovisuellen Effekten beim Ausstellungsrundgang interaktiv erkunden. Durch ein die Ausstellung strukturierendes Leitsystem, durch Interaktionsangebote, verschiedene Informationsebenen und mediale Ausstattung wird dem Besucher zusätzlich die Möglichkeit zur Vertiefung der Inhalte geboten.


 

Anschrift

BEGAS HAUS
Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg

Hochstraße 21 (Torbogenhaus)
D-52525 Heinsberg
Tel.: +49 2452 97769-0

 

Öffnungszeiten

Dienstag - Samstag: 14.00 -17.00 Uhr
Sonntag: 11.00-17.00 Uhr

Montags geschlossen.

An Feiertagen gelten gesonderte Öffnungszeiten.


Preisinfo

Erwachsene: € 4,00
Ermäßigt: € 3,00
Gruppen ab 10 Personen: € 3,00 p. P., ermäßigt € 2,50 p. P.

Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahren

Behindertenzugänglichkeit

Barrierefrei.
 

Führungen

Bis max. 15 Personen: € 40,00

 

 

Tipp